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Donnerstag, 13.12.2018

Gymnasiasten auf der Mitmachmesse FORSCHA

Sehen, Staunen, Ausprobieren -

Gymnasiasten auf der Mitmachmesse FORSCHA

 

 

Im Rahmen der Begabtenförderung am Gymnasium Landau bekamen besonders begabte Schülerinnen und Schüler der 6. bis 10 Klassen die Gelegenheit, die Mitmachmesse FORSCHA in München zu besuchen. Experimentierstationen, Workshops und Werkstätten von Unternehmen, Verbänden und Bildungseinrichtungen luden dort zum Ausprobieren und Mitmachen ein. Ein Zuschuss des Fördervereins des Gymnasiums zu den Buskosten ermöglichte es, dass es für die Teilnehmenden nicht zu teuer wurde.

Der Vormittag war ganz der Welt von „MINT und mehr“ gewidmet, die Angebote drehten sich um vielfältige Themen aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Die Kinder und Jugendlichen informierten sich je nach Interesse zu unterschiedlichsten Gebieten und führten eine große Zahl der angebotenen Experimente selbst durch. Als dann am Nachmittag zusätzlich die BRICKING BAVARIA-Ausstellung und die SPIELWIESN eröffnet wurden, wurde die Begeisterung noch größer. Mitglieder des Vereins Bricking Bavaria stellten imponierende Modelle ganz aus Legosteinen gebaut zum Bestaunen zur Verfügung. Auf der SPIELWIESN drehte sich alles um Brett- und Gesellschaftsspiele. 60 ehrenamtliche Spieleberater standen bereit, Regeln zu erklären, 3000 altbewährte oder neue Spiele waren aufgebaut und konnten ausprobiert werden.

Nach den Highlights des Tages befragt, berichteten die Schülerinnen und Schüler ihren begleitenden Lehrkräften Frau Aigner und Herrn Kiermeier auf der Heimfahrt von den vielfältigen Aktivitäten, die sie aufgeschlossen und neugierig wahrgenommen hatten. Da wurde Mehl gemahlen, Bratapfeltee aus Kräutern gemischt, Haferflocken gepresst und Müsli zusammengestellt und alles konnte in kleinen Tütchen zum Probieren mit nach Hause genommen werden. An verschiedenen Experimentierstationen konnte man DNS aus Kiwis extrahieren, Aquaperlen erproben oder die Dicke des eigenen Haars messen. Einige Schüler steuerten einen virtuellen Bagger, wobei auch ausversehen ein virtueller LKW gerammt wurde. Diese Aufgabe war also gar nicht so einfach zu bewältigen. In der virtual reality konnte das klassische Schiffe versenken gespielt werden. Minicomputer zum Programmieren, Zahnbürstenroboter und Legoroboter standen zum Ausprobieren und Kennenlernen zur Verfügung. Andere betätigten sich kreativ mit einem Zeichenprogramm auf IPads. An einem Stand gab es Informationen und Experimente rund um das Thema Gehörschäden und die Technik der Cochlea-Implantate wurde erklärt. Die Bundesweht bot an einer großen Wand mit Lichtpunkten ein schweißtreibendes Reaktionsspiel an. Ein meterlanges Legotransportband war ständig dicht umlagert und die Legomodelle begeisterten alle wegen der Größe, vieler Details und des enormen Arbeitsaufwands der Erbauer. Die langen Bauzeiten von mehreren Wochen bis zum Rekord von 4 Jahren für eine Modell setzten alle in Erstaunen. Die große Auswahl der Angebote für alle Altersklassen führte dazu, dass jeder einen spannenden Tag mit vielen neuen Eindrücken und Impulsen erleben konnte. Nur die Zeit war einfach zu knapp, um wirklich alles auszuprobieren!


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