Aktuelles

Freitag, 30.09.2016

P-Seminar „Edinburgh“,

Sehr geehrte Mitglieder des Fördervereins,

sehr geehrter Herr Stadler,

Vom 9. bis zum 15. September 2016 fand die Studienfahrt unseres P-Seminars "Edinburgh" in die Hauptstadt Schottlands statt. Wir, 19 Schülerinnen und Schüler, hatten zusammen mit den Kursleitern Frau Heidrun Husty und Herrn Laszlo Dobray in einjähriger Arbeit das Programm für diese Reise vorbereitet. Neben der Auswahl von interessanten Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten stand aber auch bereits im Vorfeld das Kennenlernen der schottischen Kultur und das Erwirtschaften eines Reisebudgets für Eintritte und Verpflegung auf dem Seminarplan.

In Edinburgh angekommen waren wir sofort begeistert vom Flair der Stadt. Besonders fiel uns auch die Freundlichkeit und der Humor der Schotten auf. Auch die große Breite an Angeboten für Touristen und die teils spektakuläre Präsentation von Inhalten in Museen, Führungen und öffentlichen Gebäuden beeindruckte die gesamte Gruppe.

Neben touristischen Klassikern wie etwa Edinburgh Castle und Holyrood Palace besuchten wir aber auch das Dynamic Earth (ein interaktives "Museum" für Erdgeschichte), die Camera Obscura (ein Museum der optischen Täuschungen mit einer Kamera aus viktorianischer Zeit), das schottische Parlament, das mit seiner eigenwilligen Architektur für Furore sorgte und den Nordsee-Strand. Weitere Kleingruppen besuchten etwa die aus dem Film "Da Vinci Code" bekannte Rosslyn Chapel, die Royal Britannia oder nahm an einer Geistertour über den verspukten nächtlichen Greyfriars-Friedhof und durch die unterirdischen Gassen des alten Edinburghs teil. Den Abschluss bildete noch ein Besuch der Nationalgalerie.

An allen Programmpunkten wiesen wir, das P-Seminar, mit Kurzvorträgen auf die wichtigsten Fakten, Daten und Aspekte der besuchten Orte hin. Dass die zahlreichen Führungen fast ausschließlich von Schotten mit ihrem unverwechselbaren Dialekt durchgeführt wurden, war für uns bayerische Schülerinnen und Schüler anfangs vielleicht etwas ungewohnt oder sogar eine besondere Herausforderung. Allerdings gewöhnten sich alle Seminarteilnehmer recht schnell an das authentische Scottish Englisch, das sich mitunter sehr vom Schulenglisch unterscheidet. Gelegentlich halfen wir uns gegenseitig beim Verständnis. So wurden von einem Schotten geführte Touren schnell zu einer echten Listening Comprehension (Hörverstehensübung).

Auch wenn unser P-Seminar mit vollem Einsatz versucht hatte, einen Besuch an einer schottischen Schule in das Programm zu integrieren, gelang es leider nicht, eine Schule zu finden, die sich dazu bereit erklärte. Die gewonnenen Erkenntnisse und die geleistete Vorarbeit wird aber in nächster Zeit zur weiteren Bewerbung an anderen Schulen in Schottland verwendet werden, um vielleicht doch noch das Ziel eines schottisch-bayerischen Schüleraustausches am Gymnasium Landau verwirklichen zu können.

Großen Eindruck hinterlassend verabschiedete Edinburgh uns am letzten Tag mit Nebel und andauerndem Nieselregen, dem berühmt-berüchtigten Standardwetter dieser Region, von dem wir Bayern bei unserem Kurzbesuch aber sonst verschont geblieben waren.

Wir, das ganze P-Seminar, möchten uns herzlich bei Ihnen für die finanzielle Unterstützung des Fördervereins bedanken. Sie hat dazu beigetragen, uns einen sehr interessanten und nachhaltigen Eindruck von Schottland, seiner Hauptstadt und seinen Menschen zu schenken. Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen

P-Seminar „Edinburgh“, Gymnasium Landau an der Isar





Zurück zur Übersicht.